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Hinz und Kunz

Der Tunnel schien kein Ende zu nehmen.Es kam dem unfreiwiiligem Boten vor, als wären sie schon seit Stunden in diesen dunklen, muffig-warmen Gänge unterwegs, dabei sagte ihm ein Blick auf seine Digitaluhr, dass noch nicht einmal 40 Minuten seit dem Treffen mit dem ominösen Schwarzgekleideten vergangen waren. Nach einer weiteren scharfen Kurve stieß Kunz plötzlich beinahe mit der eisenbeschlagenen Tür zusammen, die den beiden Gefährten so aprubt den weiteren Durchgang versperrte. Hinz und Kunz, zwei Männer, der eine 21 Jahre und der andere 22 Jahre alt, waren beide recht schmächtig und hatten trotz ihres recht guten Aussehens eher wenig Erfolg bei den Frauen. Sie absolvierten beide (mit respektablen Leistungen) ihr Medizinstudium an einer Universität in München. Kunz drückte mit seinem ganzen Gewicht gegen die Tür. "Bite, bitte, mach, dass sie abgesperrt ist!" flehte Hinz in Gedanken, doch die Pforte schwang leicht und lautlos, als ob sie erst kurz zuvor geölt worden wäre, auf. Hinz folgte seinem Freund durch die und blickte sich erstaunt in einer großen Gewölbehalle um, durch deren Mitte sich ein etwa 100 Meter breiter Grabben zog, über den eine kaum 3 meter breite Brücke auf die andere Seite führte. Erschrocken registrierte Hinz, dass sie kein Geländer hatte. Der Boden der Halle war mit weißen Marmorfließen bedeckt. Steinerne Wände ragten in die Höhe, bis sie auserhalb der Reichweite ihrer Taschenlampen in der Dunkelheit verschwanden. "Schau!" riß Kunz Hinz aus der Starre in die ihn die gewaltige Größe der Halle versetzt hatte. Als er Kunz ausgestrecktem Arm folgte erblickte er mehrere der schwarzgewandeten Gestalten auf der anderen Seite der Brücke stehen. Von Statur und Kleidung glichen sie alle dem Besucher, der sie vor knapp 2 Stunden so unsanft aus dem Schlaf gerissen hatte, nur seltsame Ausbuchtungen, die unter den Kapuzen der Gestalten hervorstachen unterschieden sie von dem nächtlichen Besucher. "Sollen wir?", sagte Kunz und machte zögernd einige Schritte Richtung Brücke. "Eigentlich sind wir ja zu wenige für so etwas", sagte Hinz und schob seine Hände in die Taschen seiner Jeans. "Uns bleibt keine Wahl Hinz! Wir hatten genügend Möglichkeiten umzukehren, jetzt ist es zu spät." erwiderte Kunz seufzend. Mit schicksalsergebend hängenden Schultern betrat Hinz die Brücke und spürte den Atem seines Freundes im Nacken. "Ein Glück, dass ich schwindelfrei bin.", dachte Hinz. Langsam näherten sie sich der Mitte der Brücke und was sie dort erwartete ließ Hinz alle Schauer, die sein Körper zu bieten hatte über den Rücken jagen. Blanke, bräunlich schimmernde Schnäbel ragten aus jedem der Öffnungen der Kapuzen. Fahl und spitz bewegte sich der vorderste Schnabel, als eines der Wesen klickernde Geräusche von sich gab und sich dabei enem seiner Gefährten zu wandte."Was sind das für Monster? Sind das Masken? Das muss eine Art Sprache sein" schoss es Hinz durch den Kopf, während sich sein Magen vor Entsetzen verknotete. Das Klickern erinnerte ihn an den Akzent mit dem der Fremde, ihn und Kunz so überraschend zu diesem Marsch durch die Katakomben und zu dieser verdammten Botschaft überredet, nein! gezwungen, hatte. Langsam wandte die Person, die eben noch einem dieser anderen Schnabeltiere etwas zugewispert hatte, wieder den Kopf zu Hinz und schritt ihm bedächtig, fast würdevoll, entgegen. Hinz widerstand dem Drang umzudrehen und wegzurennen und legte die letzten Meter über die Brücke mit weichen Knien zurück. Er spürte einen pelzigen Belag auf seiner Zunge als er mit zitternder Stimme das Wesen, das weiterhin auf ihn und Kunz zuglitt und das so etwas, wie der Anführer der vermummten Gestalten zu sein schien, ansprach:"Wir - wir haben hier einen Karton, den wir ihnen - glaub ich - überbringen sollten... . Ja, äh, hier - hier ist dieser Karton." Irritiert durch die scheinbare Reaktionsosigkeit seines Gegenübers schloss Hinz stotternd seinen Mund. Kunz schob sich an ihm vorbei und kam dabei dem Abgrund unter der Brücke bedrohlich nahe. Hinz spürte den Schweiß seines Freundes, als dieser sich nun zwischen ihn und das Schnabelwesen schob. Er nahm im den Karton ab und hielt ihm der Kreatur hin, die nun kaum noch 3 Schritt von ihnen entfernt war. "Ihr Kontaktmann sagte wir sollten den Menschen, die wir auf der anderen Seitte dieser Brücke treffen den Karton geben und würden dafür Geld und die Bilder erhalten. Nun, hier ist der Karton." Hinz fand, dass die Stimme seines Freundes erstaunlich fest klang, in Anbetracht der Situation, in der sie sich befanden. Bemerkte er die Schnäbel der Kreaturen etwa nicht? "Sprechen sie meine Sprache? Do you speak..." setzte Kunz erneut an, als plötzlich das Wesen vorsprang und Kunz mit einer schnellen Bewegung die Kiste aus der Hand riß und ihm gleichzeitig mit der anderen Hand einen Schlag mit der Faust ins Gesicht versetzte. Gelähmt sah Hinz, wie sein langjähriger Gefährte taumelnd und beide Hände ins Gesicht gepresst über den Rand der Brücke fiel und fiel und fiel...Nein! Das durfte nicht wahr sein! Kunz! Nun wandte sich der Vogelmann Hinz zu. Mit einem Aufschrei wirbelte dieser herum und floh zurück über die Brücke, während der Körper von Kunz unter ihm in der Dunkelheit des bodenlosen Abgrundes verschwand.
So das wars! Aus! Ende! Wer wissen will wies weitergeht hat pech gehabt oder soll sich verarscht vorkommen und weiterlesen^^ (Wenn das hier so was, wie ne Geschichte wär, mit Anfang und Ende und so, dann kämme hier wohl so was, wie n Kapitelende, aber so was will ja keiner lesen^^. Also noch einmal frisch ans Werk!)
Die Brücke schien Hinz hundert mal länger als auf dem Hinweg. Das rettende andere Ufer unendlich weit entfernt. Das rettende Ufer? Wie sollte ihn die andere Seite retten? Das war irrsinnig. Er war noch nie ein guter Läufer gewesen und die Schritte der Kreatur hinter ihm wurden lauter. Es gab keinen Ausweg! Er würde sterben genau wie Kunz! Doch sein Körper weigerte anzuerkennen, was sein Geist schon längst verstanden hatte. Er beschleunihte noch einmal, als er tatsächlich die andere Seite erreichte und steuerte auf die Tür zu - und die flog auf. Weitere, in schwarze Gewänder gehüllte, Gestalten sprangen heraus. Das wars! Keine Fluchtmöglichkeit mehr. Hinz kam schlitternd zum stehen. Hinter sich hörte er ein lautes Zischen. Der Vogelmensch hatte ihn fast erreicht. "Runter!", eine menschliche Stimme? Kein Klickern oder Zischen? Egal! Hinz ließ sich zu Boden fallen und das gerade noch rechtzeitig. Schüsse durchpeitschten die Stille der Halle. Krächzende Laute ertönten hinter Hinz. Als er den Kopf hob sah er, dass 6 der Gestalten, die durch die Tür gekommen waren, schlanke Revolver gezogen und das Feuer auf die unheimlichen Wesen eröffnet hatten und 4 weitere mit flutlichtartigen Scheinwerfern die grausige Szenerie beleuchteten. Hinz drehte sich auf den Rücken und sah 3 der vermummten Kreaturen hinter ihm auf dem Boden liegen. Ihr Blut schimmerte auf dem weißen Marmor. 2 weitere Gestalten brachen auf der anderen Seiten der Halle unter dem erbarmungslosen Feuer zusammen, der Rest flüchtete durch eine Tür in der Rückwand der Halle. Hinz war sie vorher nicht aufgefallen. Eine weitere Kreatur gesellte sich zu seinen gefallenen Kameraden dann herrschte Stille. Hinz rappelte sich auf, fassungslos über das Geschehen und klopfte sich den Staub von den Kleidern. Er betrachtete die Schwarzgewandeten, die ihm das Leben gerettet hatten. Sie waren etwas kleiner, als die Vogelwesen und zu acht. Einer der Gestalten tratt auf ihn zu und schlug seine Kapuze zurück. Erleichtert stellte Hinz fest, dass er in das Gesicht eines Mannes blickte. Auch die Anderen entledigten sich ihrer Kapuzen, allesamt Menschen. "Sind sie verletzt?", der Mann musterte Hinz abschätzend. Hinz erwiderte seinen Blick: Der Mann hatte ein kantiges Gesicht und dichtes braunes Haar. Sein Umhang wölbte sich über seine Brust und seine breiten Schultern. Hinz schätze ihn auf Mitte 30. Alles in allem bot er einen recht stattlichen Anblick. "Nein, nein, ich denke nicht. Danke." "Wir sind ja grad noch rechtzeitig gekommen wie´s aussieht. Haben sie eine kleine längliche Kiste bei sich?" fragte nun der Wortführer, der unerwarteten lebensretter."Was? Ach so die Kiste. Ja, das heißt nein. Diese Kreatur da hat sie, meinem Freund..." Hinz stockte, als in die Erinnerung an Kunz, wie ein Messerstich ins Herz, überkam. Doch der Mann hatte schon verstanden. "Durchsucht die Leiche!", befahl er den Männern hinter ihm, woraufhin zwei von ihnen ihre Revolver wegsteckten und zu dem Vogelmann eilten. "Was sind das für Wesen?", fragte Hinz den Mann, der der Führer dieser Gruppe zu sein schien, "und wer seid ihr?". "Nichts! Er ist nicht hier!" kam es von den Männern, die die Leiche dursucht hatten. "Später. Mein Name ist Hinzkunz, das muss für den Augenblick genügen." murmelte der Mann zu Hinz und rief seinen Männern zu:"Durchsucht die andern Leichen! Auch die auf der anderen Seite! Wir müssen es finden." Schnell schwärmten die Unbekannten aus und untersuchten die Leichen. Hinz folgte dem Anführer zurück über die Brücke. "Was is in dieser Kiste?" fragte er den breiten Rücken des Mannes. "Ich habe gesagt später!" kam die verärgert klingende Antwort. Der Student fügte sich. Die Männer schüchterten ihn ein. Bald waren alle Leichen untersucht - ohne Ergebnis. Die Stimmung der Männer hatte sich zusehens verfinstert. Hinz wagte einen neuen Versuch: "Hören sie! Diese...Dinger haben meinen Freund getötet und mich auch fast. Sagen sie mir, was das alles soll und ich will zurück an die Oberfläche und auf eine Polizeiwache!". " Ruhig, Brauner." kam die Antwort des Anführers mit einer beschwichtigenden Geste. Einige der Männer um ihn rum lächelten. Hinz konnte es nicht fassen. Kunz war gestorben, er fast getötet worden, sie waren gezwungen worden nachts stundenlang durch dunkle Gänge zu eilen und diese Männer hatten es nicht nötig ihm eine Erklärung zu geben. Nein, sie mussten ihn auch noch verarschen! Zum 1. mal in dieser Nacht hatte er keine Angst. Grade wollte er zu einer passenden draufgängerisch klingenden Erwiderung ansetzten, als Hinzkunz sagte:"Wir erklären dir alles zu gegebener Zeit. Jetzt gibt es dringlicheres. Verstanden?! Das ist jetzt wichtig. Also, erzähl, wie es zu der Situation gekommen ist, in der wir dich gefunden haben und ihr versucht die Tür zu finden, durch die die anderen geflohen sind!" Was mein er...? dachte Kunz, doch als er sich zu der Stelle umwandte, wo die Tür gewesen war, sah er nur blanken Fels. "Jetzt erzählt endlich, die Zeit läuft uns davon." Irritiert begann Hinz die Ereignisse der Nacht Revue passieren zu lassen. Sö! Wenn ich richtig gezählt hab, hat dieser Abschnitt nur drei Zeilen weniger, als der 1. Zeit für einen neune Einschnitt!Lenny hatte die Idee ihn damit zu beginnen, dass sich eine Hand über den Rand der Klippe schiebt und alle denken, das wären die Vogelmenschen. Alle ziehen ihre Waffen und Hinz ruft:"Nein, halt, das könnte...". Dann schießen die Männer und Kunz fällt noch mal runter.XD Aber ich glaub ich fang lieber so an: "Tja, wo soll ich anfangen?", begann Hinz. "Am besten mit dem Besuch des Boten, von wem auch immer. Kunz und ich wohnen zusammen in einer WG, während unseres Studiums. Wir kennen uns seit der Grundschule und haben uns schon immer gut verstanden." Ein Klos bildete sich in seinem Hals."Unsere Mietswohnung liegt ein wenig auserhalb von München. Wir..." "Das wissen wir alles!", unterbrach ihn Hinzkunz."Es geht um die Ereignisse dieser Nacht. Also los." "Aber woher...?" "Nein! Zuerst deine Geschichte." Verärgert fügte sich Hinz der Student."So gegen 1 uhr nachts, wachte ich plötzlich auf, weil ich meinte ein Geräusch gehört zu haben. Ich verließ mein Schlafzimmer und traf auf eine fast nicht zu sehende Gestalt, da sie komplett schwarze Kleidung trug, im Eingangsflur. Scheiße, hat die mir einen Schrecken eingejagt. Zuerst hielt ich sie für einen Einbrecher, auch da ich hinter ihr die aufgebrochene Tür sah. Ich wollte schon um Hilfe schreien, als mir die Person eine Waffe an den Kopf hielt und mich zwang ruhig zu bleiben. Ich musste Kunz wecken. Der Mann zwang uns, uns auf Kunz Bett zusetzen und ihm zuzuhören. Nachdem er uns klar gemacht hatte, dass uns nichts passiert, wenn wir ruhig bleiben, erzählte er uns, dass wir für ihn einen Botengang erledigen müssten, den er nicht zu Ende bringen könnte. Er gab uns einen Karton und erklärte uns, dass er uns zu einem Tunnel führen würde, in dem wir nur immer geradeaus, bis zu einer größen Gewölbehalle - dieser Halle - folgen sollten und das Paket den Menschen geben sollten, die wir dort auf der anderen Seite einer Schlucht treffen würden." "Aha! da war der Fehler!" unterbrach ihn der Anführer der Schwarzgekleideten. "Die, welchen ihr das Paket geben wolltet waren aber keine Menschen. Ihr hättet besser aufpassen müssen." Hinz konnte es nicht fassen. Welche Dreistigkeit! Ihm jetzt auch noch Fehler zu unterstellen. Ihm, der fast gestorben wäre und dann auch noch völlig unfreiwillig in diese Sache hineningezogen wurde. "Erzähl weiter." befahl der Mann. "Hören sie mal! Ich bin nicht..." "Erzählen sie weiter." wiederholte sein gegenüber mit einem kaltem bedrohlichem Unterton und wieder fügte sich Hinz. "Nun ja, wir weigerten uns natürlich, aber er hielt uns ein paar Fotos vor, die...nun Kunz und meinem Ruf, sagen wir, äußerst abträglich wären. er drohte uns sie zu veröffentlichen, wenn wir uns nicht fügten und versprach, dass wir sie bei der Übergabe alle Kopien und Negative erhalten würden. Wir hatten kaum eine Wahl. Er verbrannte die Fotos, wir zogen uns an und er führte uns in den Wald in der Nähe unseres Hauses. Uns wurde ein wenig mulmig zu Mute, doch schließlich erreichten wir einen sehr gut getarneten Einstieg zu einem Tunnelsystem. Wir folgtem immer dem steinernen Gang, wie der Bote es uns gesagt hatte und kamen schließlich durch die selbe Tür, wie ihr in diese Halle. Dort trafen wir diese abscheulichen Kreaturen, die uns das Päckchen abnahmen, Kunz in die Schlucht stießen und mich töten wollten. Zum Glück kamt ihr und rettetet mich. So! und jetzt will ich ein paar Erklärungen hören." "Moment,", wurde er wieder zurückgewiesen,"Findet diese Tür, sie müssen das Päckchen mitgenommen haben!" "Wir haben hier etwas Hinzkunz!", rief einer der Lebensretter von der Stelle her, wo die Tür sein müsste. Der kleine Trupp versammelte sich um den Sprecher. "Seht euch das an. Eine Vertiefung, in der ein Hebel verborgen ist. Sie hat genau die gleiche Farbe, wie die Wand." Der Mann betätigte den Mechanismus und tatsächlich ertönte ein Knirschen - genau unter der Gruppe. Ein Spalt öffnete sich auf Höhe des Schwarzgekleideten, der den Auslöser betätigt hatte. Mit einem Aufschrei versuchte er sich auf eine Seite des Spaltes zu retten. Ein Gefährte griff nach seine ausgestreckten, rudernden Armen - und verfehlte sie knapp. Schreiend stürtzte der Soldat in den schwarzem Schacht, der immer breiter wurde. Schnell hatte der Trupp einen Kreis mit respektvollem Abstand um das Loch gebildet. Als es einen Durchmesser von etwa 7 Meter erreicht hatte, kamen die Bodenplatten mit einem lauten Knirschem zum stehen. Einige der Männer wirkten geschockt, darunter auch Hinz. Die etwas Hartgesotterenen blickten zu Hinzkunz in Erwartung weiterer Befehle. Der schien angestrengt zu überlegen. Schließlich sagte er etwas lahm:"Gebt ihm ein Waffe, wir werden jeden Kämpfer brauchen." Einer der Soldaten trat zu Hinz und drückte ihm einen der Revolver und mehrere Magazine in die Hand, die auch die Anderen benutzen. "Aber...aber ich weiß überhaupt nicht wie man mit so einem Ding umgeht und außerdem können sie mich nicht dazu zwingen zu kämpfen! Das wiederstößt gegen Menschenrechte oder so was." stammelte der Student. Ohne weiteren Befehl zeigt ihn der Mann, wie man schoß und nachlud. Das Grinsen des Mannes verbreiterte sich mit dem wachsenden Ausdruck von Empörung und Entsetzen auf Hinz Gesicht. Währenddessen gab Hinzkunz weitere Befehle an seinen Trupp. Auch wenns nervt, es ist Zeit für einen neuen Abschnitt. Genug geschrieben für heute. In diesem Sinne möchte ich mich bei meinem fanatischen Fan und besten (sowie einzigen) Korrekturleser Lenny und bei dem aufsteigenden Mitautor Paul bedanken. Merssssssi. "Sucht nach weiteren Schaltern! Irgendwie müssen wir durch diese Wand hindurch!" Die Männer teilten sich auf und untersuchten die Wände rund um das bodenlose Loch. Nachdem der Soldat hinter ihm ihn mit einem derben Stoß in den Rücken zur Bewegung angetrieben hatte steckte auch Hinz immer noch empört den Revolver in seine Hosentasche und schritt vorsichtig um das Loch herum auf die Felsen, die vor ihm in die Höhe ragten zu. Er würde schon noch Gelegenheit bekommebn sich über dies ungehobelten kerle zu beschweren. Der Student wandte sich der Stelle zu, wo er glaubte, dass die Vogelenschen mit dem Karton hindurchgerannt waren. Es muss doch irgendeinen Schalter geben, dachte Hinz verzweifelt. Doch nirgendwo war etwas derartiges zu sehen. Er trat noch einen Schritt näher an die massive Wand und untersuchte jeden Zentimeter. Plötzlich sah er einen seltsam glatten Stein mit fünf kleinen Löchern, die Kreisförmig in dem Stein angeordnet waren. Aufgeregt presste er seine Hand dagegen vollkommen überzeugt davon, dass er den Weg durch den Fels gefunden hatte, doch nichts passierte. Die Steinplatte ließ sich keine Meter nach innen drücken. Hinz fluchte so laut, dass einige der umherstehenden Soldaten ihn belustigt ansahen. Hinz untersuchte ein weiteres mal den Stein. Beim näheren Hinsehen war er eine Spur dunkler als die anderen Steine und wirkte als wäre er erst später eingesezt worden. Die furchenartigen löcher erschienen Kunz abgeschliffen und merkwürdig. Er versuchte seine Finger in die fünf Löcher zu stecken, doch sie waren zu dick. Plötzlich hatte er eine Idee. Er lief zu einem der toten vogelmenschen in der Nähe und versuchte ihn zur Wand zu schleifen. Er war erstaunlich leicht für seine Größe. "Was tust du da?" rief Hinzkunz von der anderen Seite des Lochs "Willst du den Fels mit dem da einrammen?" "Ich habe eine Idee!", gab Hinz zurück, "Helf mir mal jemand!". Hinzkunz blickte ungläubig doch er befahl zwei Soldaten mit einem Wink ihm zu helfen und mit vereinten kräften schafften sie den Leichnam zur Wand. "Da bin ich ja mal gespannt" sagte Hinzkunz verächtlich. Hinz ignorierte ihn und hob angewiedert den gefiederten Arm des Leichnam an. Inzwischen hatten sich die meisten Soldaten um ihn und den Vogelmenschen versammelt. Ihm war klar dass er sich vollkommen blamieren würde, wenn sein Vorhaben scheiterte, doch das war ihm egal. Hauptsache es ging vorwärts und er kam hier raus. Er drückte die Krallenhand des Vogelmenschen in die Furchen des Steins. Nichts passierte. Er hörte gedämpfte Lacher und spürte wie er rot wurde. Dann ertönte ein Knirschen. 2 meter links von ihm und plötzlich öffnete sich ein Tor in der Wand. Die Soldaten brachen in Jubel aus und Hinzkunz sagte "Gut gemacht" doch es klang gezwungen und er war auch einer der letzten der durch das Tor trat als ob es ihn wiederstrebte durchzugehen. Das Tor fiel zu als etwa die Hälfte der Männer es passiert hatten . Die verbleibenen Soldaten öfneten das Tor ein weiteres mal und folgten ihren Kameraden. 2 verblieben als Wachen in der Halle. Einer von ihnen sollt Verstärkung anfordern, der andere die Pforte bewachen. Wieder schloss sich die Tür, doch Hinzkunz gelang es per Handy Kontakt mit den beiden anderen Männern aufzunehmen. Bei Gefahr konnten der verbliebene Soldat das Tor von der anderen Seite für die Gruppe öffnen. Der Trupp schritt in den Gang ein, der sich vor ihnen scharf abbog. Die Lampen der Scheinwerfer tauchten den Gang in weißes Licht. Hinz war Dosenlicht schon immer unangenehm gewesen und diese Umstände änderten nicht grade seine Einstellung dazu. "Vorwärts!", befahl Hinzkunz und die 8 Männer setzten sich in Bewegung. "Kein Laut mehr! Wir sollten diese Viecher nicht auch noch durch unsere Stimmen warnen." Der Tunnel war kurvig und sie kamen langsam voran, da sie an jeder Ecke ein kompliziertes Manöver aus Anhalten, Spähen und Vorspringen absolvieren mussten. Laut Hinzkunz konnte man bei diesen Kreaturen nicht vorsichtig genug sein. 4 der Männer hatten immer ihre Waffe gezogen. Das Vorgehen grenzte an militärische Präzision. Hinz kamen diese Männer immer mehr, wie ausgebildete Spezialeinheiten vor. In was war er da nur hineingeraten? Nur eins war sicher, leben würde er nicht mehr herauskommen! Es war kälter als in dem Gang, durch den Hinz und Kunz zur Gewölbehalle gelangt waren. Auch waren die Wände nicht so glatt und wirkten natürlicher. Die Gruppe wanderte etwa 10 Minuten schweigend durch die Dunkelheit. Um sich abzulenken zählte Hinz die Kurven, um die sie bogen. Bei der 8. gabekte sich der Weg plötzlich vor ihnen und der Trupp stoppte, die Waffen auf die Tunnelöfnungen gerichtet. "Verdammt!", fluchte Hinzkunz, "Uns bleibt keine Wahl, wir müssen uns aufteilen. Wir müssen diese Viecher finden bevor sie mit dem Karton auf immer und ewig in diesen Gängen verschwinden. Kinz, Hunz ihr kommt mit mir und Hinz in den linken Gang.Ihr anderen geht nach rechts! Kinz und Kunzhinz haben Handys dabei, falls ihr etwas findet! Wenn ihr nach zwei Stunden nichts gefunden habt, kommt hierhin zurück! Kinzhunz, du hast das Kommando über die andere Gruppe", flüsterte Hinzkunz dem größten Soldaten zu, "und jetzt keinen Mucks mehr!" Kunzhinz warf sich in die Brust und rannte mit gewichtiger Miene gegen einen Stalaktiten, der vor ihnen aus der Decke ragte. "Beeilt euch.", war Kunzhinz letzte Instruktion und die Mäneer teilten sich auf. Zwei entschlossene Soldaten kamen auf sie zugeeilt. Hinz sah beruhigt, dass der etwas kleinere von beiden ein schweres Maschienengewehr über die Schulter trug. Mit knappen Abschiedsgrüßen verabschiedeten sich die anderen 4 Männer und eilten in den rechten Gang. Kinz drückte Hinz seine Lampe in die Hand und wieder arbeitete sich die nun dezimierte Gruppe durch den immer absteigenden Tunnel weiter vor. Nach 20 Minuten wurde es spürbar wärmer. Sie mussten sich mittlerweile sehr tief unter der Erde befinden und nicht zum ersten mal fragte sich Hinz was Vogelmenschen unter der Erde trieben. Hinz war so in Gedanken versunken, dass er plötzlich gegen Kinz lief. Sie standen vor einer Tür, die, wie es aussah, aus Wurzeln geflochten war. Kinz sah sich fragend zu seinem Boss um. Hinzkunz schlich langsam auf die Tür zu und schob sie auf. Dahinter lag eine Art Wohnraum.4 Vogelmenschen lagen offensichtlich schlafend auf Strohmatten und gaben seltsam schmatzende Geräusche von sich. Sonst befand sich nur noch ein Regal mit diversen altmodischen Waffen, eine Wurzeltür und ein kleiner Tisch mit einem braunen Karton darauf in dem Raum! Schnell verschwanden sie wieder ein paar Meter in den Gang hinein damit sie die Vogelmenschen nicht weckten und berieten was sie machen sollten. "Wie wär's wenn wir sie einfach abknallen, während sie schlafen?" fragte Hunz leise in die Runde. "Nein, viel zu laut", flüsterte Hinzkunz zurück,"Wir würden nur noch mehr Vogelmenschen herlocken. Die einfachste Lösung ist dass einer sich ranschleicht, am besten du, und sich den Karton schnappt. Dann rufen wir die anderen an und verschwinden aus diesen verdammten Tunneln". Also begaben sie sich wieder zur Tür und Hunz schlich los. Hinzkunz, Hinz und Kinz gaben ihm von der Türschwelle aus Rückendeckung, indem sie mit ihren Waffen auf die Strohlager zielten. Gespannt beobachtete Hinz, wie Hunz dem Tisch immer näher kam. Dann plötzlich zeriss ein Piepsen aus Kinz Hosentasche die Stille. Das Handy! Ein lautes Scheppern ertönte, als Kinz sein Maschinengewehr fallen ließ, um das Handy abzustellen. Mit einem lauten Krächzen wachten die Vogelmenschen auf, sprangen aus ihren Betten und griffen den erst besten Feind, den sie sahen an: Hunz. "Bin ich den nur von Idioten umgeben?!", schrie Hinzkunz, zielte und schoss doch es war schon zu spät. Er streckte mit 2 gezielten Schüsenn eine Kreatur nieder, doch zwei der Wesen durchbohrten Hunz mit ihren ellenlangen Schnäbeln, der letzte kratzte mit seinen Krallen in dessen Gesicht herum. Mit einem Aufschrei ging Hunz zu Boden. Nun wurden die Vogelmenschen auf den Rest der Gruppe aufmerksam und wandten sich ihnen zu. In ihren kleinen Augen schimmerte blanke Mordlust. Hinzkunz schoß einen von ihnen zu Boden doch dann waren sie heran. Plötzlich sah sich Hinz einem von ihnen gegenüber. Hinz konnte sich geradenoch ducken, da zischte auch schon der Schnabel des Wesens über seinen Kopf. Mit zitternden Armen zielte er mit seinem Revolver nach oben und drückte ab, bis nur noch ein mettalisches Klicken zu hören war. Der Vogelmensch wurde von ihm weg katapultiert und landete in einem Bluterguss auf dem Boden. Erstaunt richtete sich Hinz wieder auf und sah sich um. Hinzkunz schlug mit seiner Pistole einen den kleinsten der Vogelmenschen ein, der krächzend vor ihm zurückwich. Doch Kinz lag auf dem Boden mit einem sehr großen Exemplar über sich. Seine Waffe lag einige Meter entfernt von ihm. Wenn Hinz ihm nicht half würde er wie Hunz durchbohrt werden. Schnell rannte er zu dem Regal, griff sich etwas, dass aussah wie eine kleine Axt mit einem Messer untendran und schleuterte es mit aller Kraft auf das gefiederte Wesen. mit einem Knirschen grub sich die Waffe in seinen Rücken und zornig wirbelte es herum. Kinz reagierte blitzschnell und trat dem Vogelmensch kräftig in den Rücken, sodass er das Gleichgewicht verlor und nach vorne fiel. Hinz packte eine Art Schwert vom Regal, sprang nach vorne und trieb die Waffe mit letzter Kraft in das benommene Wesen. Mit einem erstickten Schrei verendete es. Gleichzeitig ertönte abermals ein lautes Knallen und Hinzkunz Gegner sank mit einem Loch im Kopf zu Boden. Hinz sank zitternd zu Boden während Kinz Hunz untersuchte: "Er ist tot Boss." sagte er mit tonloser Stimme und hob sein Maschienengewehr wieder auf. Hinzkunz kam nun auf Hinz zu: "Gut gekämpft. Vielleicht wird aus dir ja doch noch was." Hinz zwang sich zu einem Lächeln. In seinem Kopf hörte er immer noch Schreie und Schüsse. Er presste seine bebenden Hände auf die Ohren. Die Geräusche verstummten. Im nächsten Moment war er wieder auf den Beinen. Die Geräusche kamen überhaupt nicht aus seinem Kopf, sondern aus der Wand neben ihm. "Hört ihr das auch?!" rief er den anderen beiden zu. Stille trat ein. Jetzt waren deutlich Schüsse und Schreie zu hören. "Mir nach!", rief Hinzkunz, packte den Karton und trat das Wurzelgeflecht auf der anderen Seite des Raums ein: "Das sind die anderen! Wir müssen ihnen helfen!" Sie rannten so schnell sie konnten einen weiteren modrigen Gang entlang, Hinzkunz hinterher. Wieder kamen sie an eine Abzweigung. Hinzkunz lauschte angestrengt, dann rief er Hinz und Kinz, die keuchend angerannt kamen zu : "Es kommt von rechts!" und spurtete weiter. Hinz beeilte sich mitzuhalten und obwohl seine Beine schmerzhaft protestierten rannte er weiter. Die Geräusche waren verstummt. Schlitternd kamen die drei mit den Waffen im Anschlag um die letzte Ecke. Die Schüsse und Schreie waren nun von schmatzenden Geräuschen abgelöst worden. Hinz sah die Leichen der 4 Soldaten, von denen sie sich getrennt hatten zwischen mehreren toten Vogelmenschen liegen. 5 Vogelwesen saßen auf den Körpern der Gefallenen und hackten mit ihren Schnäbeln auf die Brust der Männer ein. Der Boden war bedeckt mit Blutlachen. Übelkeit stieg in Hinz auf, ließ seine Waffe fallen und taumelte gegen die Wand. Ohne zu zögern eröffneten die beiden anderen Männer das Feuer auf die Kraturen. 3 waren tot, bevor Gegenwehr eintrat. Die anderen 2 wichen Kinz Schüssen aus. Aus der Pistole von Hinzkunz kam nur noch Klicken. Mit schwitzenden Fingern griff er in siene Tasche um ein neues Magazin hervorzuholen und fummelte damit an seiner Pistole rum, den Blick fest auf die Kreaturen gerichtet. Diese übersprangen die letzten 2 Meter zwischen ihnen und den Angreifern und landeten auf Hinzkunz Brust. Ein Schuss krachte und einer der Vogelmenschen fiel in einem Blutschauer zu Boden. Schreiend stürzten die zwei Kämpfer zu Boden. Es war unmöglich in dem Gewühl aus schwarzen Umhängen, das sich nun über den Boden wälzte den Vogelmenschen zu treffen. Ohne zu zögern ließ Kinz seine waffe fallen, zog ein langes Kampfmesser und warf sich auf die ringenden Gestalten. Hinz erbrach sich auf bis er sich schwach und leer fühlte. Als er sich wieder aufrichtete sah er Kinz, der sich gerade von der Leiche des Wesens aufrappelte und sein Messer an dessen Umhang abwischte. Hinzkunz war schon dabei nachzuladen, obwohl er aus einer langen schramme uim rechten Oberarm blutete. Mit ernstem gesicht musterte er den Gang vor ihnen. "Kinz, nimm alles nützliche, was die anderen bei sich haben, Essen und Magazine und son Zeug. Und dann lasst uns hier verschwinden, wir brauchen einen sicheren Platz zum reden." Und wieder ist ein Tagewerk geschafft! diesaml war Paul übrigends zu nem guten Teil dran beteiligt. Irgendwas erinnert mich grad an Galileo mystery, switch reloaded und eine McDonalds-Verschwörung... 6:32 las Hinz von seiner Digitaluhr ab, als die drei Männer sich endlich in einem dunklen Nebengang niederließen. Über 5 Stunden dauerte dieser Albtraum nun schon. Die letzte halbe Stunde hatten sie damit verbracht vor immer neuen Vogeltrupps immer tiefer in das Höhlensystem zu flüchten. Mehrere Male hatten sie nur in letzter Sekunde fliehen können und mittlerweile hatte selbst Hinzkunz die Orientierung verloren. "Scheiße, Scheiße, SCHEIßE!!!" fluchte Kinz, als ein weiter Versuch die Wache am Tor anzurufen scheiterte. "Immer noch kein Empfang!". "Ich kann nicht mehr weiter! Lasst uns eine Weile rasten", sagte Hinz schwach."Der Junge hat recht.", antwortete Hinzkunz, verdrehte die Augen und fiel mit einem dumpfen Aufschlag zu Boden. Sofort war sein Gefährte mit beorgter Miene bei ihm." Die Wunde ist schlimmer als ich gedacht habe. Er hat zu viel blut verloren." Der Soldat machte sich daran diverse Fläschchen und Tücher aus seinen Taschen zu kramen und Hinzkunz Wunde zu säubern und zu verbinden. Währenddessen suchte Hinz aus den Taschen der zwei Männer Essen und Trinken zusammen und fand ein kärgliches Mahl aus Proteinriegeln und Power Rade vor. Nachdem Kinz seinem Vorgesetzten noch etwas Wasser eingeflösst und ihn auf seinen Umhang gebettet hatte, ließ er sich zu Hinz in den Schein der Lampe nieder und verschlang gierig einige Riegel. "Zeit zu reden. Stell deine Fragen, solange noch Zeit ist. Sobald Hinzkunz aufwacht müssen wir weiter.", verkündete er. "Na endlich!!" seufzte Hinz, " ich dachte schon ich würde ewig im Dunkeln tappen! Haha! Im dunkeln tappen!! Verstehst du das Wortspiel? Wir tappen doch schon die ganze Zeit in diesen dunklen Tunneln! Im dunkeln tappen, hahahaha!...hehehe...Nicht lustig?", "Nein.", sagte Kinz mit genervtem Gesichtsausdruck. "Äh, ja, äh, also die Fragen...Sorry ich bin ein bisschen nervös drauf. Gut, also, wer seid ihr, du und Hinzkunz und diese anderen Männern und wer sind diese Vogelkreaturen und was macht ihr überhaupt hier und warum heisst ihr alle so ähnlich, wie ich und Kunz?". "Das wird jetzt eine Weile dauern, also machs dir gemütlich.", erwiderte Kinz ironisch. "Wir, das heißt, Hinzkunz, ich und noch einige hundert andere arbeiten für Galileo Mystery. Ist dir sicher bekannt?". "Nein, tut mir leid. Nie gehört", antwortete Hinz. "... Wie auch immer. Galileo Mystery, das jeder halbwegs intelligents Mensch kennt, ist eine Sendung, in der der Moderator krampfhaft nach irgendwelchen Welt geheimnissen und -verschwörungen sucht, die gar keine sind und dann darüber berichtet. Erstaunlicherweise gibt es, wie gesagt ein breites Publikum für diese Art von Fernsehen. Also weiter. Nach einigen Wochen gingen unserem Mystery-Team die erfundenen Weltverschwörungen aus - bis sie auf McDonalds kamen." Kinz ignorierte Hinz belustigten Blick. "Nun denn, einige Beispiele, was unser Team in der McDonalds Angelegenheit herausfand: Nimm die letzten beiden Buchstaben des Wortes ChickMcNugget - E.T.! Auf englisch ausgesprochen I.Ti. - der Außerirdische! Und weiter, wenn man 2 Burgerhälften mit Mayonnaise aneinander klebt und das ganze an einem Faden aufhängt, erhält man ein UFO! Doch der wichtigste Hinweis, den wir fanden ist wohl in McDonalds selbst versteckt. McDonalds beginnt mit dem Wort Mc, ein Teilstück vieler schottischer Familiennamen. Und was gibt es in Schottland? Loch Ness! Ein außerirdisches Wesen! Wie gesagt, das sind nur Hinweise. Nach dieser Entdeckung reisten wir nach Schottland zu dem See und schickten Taucher auf den Grund. Nun, wir suchten mehrere Tage ergebnislos und wollten uns schon anderen Verschwörungen zuwenden, als eines unserer Teammitglieder in einem Mülleimer am Seerand eine leere McDonalds-Tüte fand. Von da an waren wir uns sicher: Der McDonaldskonzern ist in der Hand außerirdischer Wesenheiten, die die Arbeiter gefangen halten! Wir nehmen an, dass irgendwelche klugen Angestellten von Mcdonalds uns diese versteckten Hinweise geschickt haben, damit wir sie retten. Von da an lief alles ganz glatt: Unsere Forscher fanden in der Innenseite der Tüte von Loch Ness eine Inschrift. Aus den Buchstaben ließ sich das Wort München bilden, also flogen wir hierher und durchsuchten wochenlang die Umgebung, bis wir den Eingang in diese Unterirdischen Tunnel fanden, allerdings kamen wir nie weiter, als bis zur Haupthalle, wo du das 1. mal auf die Vogelmenschen traffst. Dir sind sicher die vielen Abzweigungen von dem Gang aufgefallen, auf dem du und dein Gefährte in die Gewölbehalle gelangten. Diese Abzweigungen führen zu den Laboratorien und Quartieren, die Galileo Mystery hier eingerichtet hat. Als wir den Tunneleimnamg fanden, waren auch diese Gänge verseucht mit diesen wiederlichen Vogelwesen, doch wir vernichteten sie unter Verlusten alle. Zumindest dachten wir das, doch vor ein paar Stunden wurden wir ja eines besseren belehrt. Anscheinend haben wir nur an der Oberfläche dieser Brut gekratzt. Auf jeden Fall ist es unser Plan, diese Außerirdischen auszuräuchern und so alle McDonaldsangestellten zu befreien!", schloss Kinz schließlich und blickte seinen Kampfgefährten, mit erwartungsvoller Miene an. Der Verdrückte noch einen letzten Energyriegel und antwortete schließlich: "Um ehrlich zu sein, hätte ich die Vogelmenschen nicht mit eigenen Augen gesehen würde ich euch alle für verrückt erklären. Aber so unglaublich es auch scheinen mag, habt ihr wohl Recht. 2 fragen haben sie mir aber immer noch nicht beantwortet: Was ist in dem Karton und warum heißt ihr alle so ähnlich, wie ich? Und noch was: warum habt ihr euch keine Hilfe von außen geholt? wenn ihr der Pollizei oder sonst wem diese Tunnel und die Vogelmenschen gezeigt hättet, hätten die sicher genug Soldaten hergeschickt, um diese Kreaturen mit einem Streich zu vernichten."."Nun wir heißen alle so ähnlich wie du, weil Hinz und Kunz einfach sau geile Namen sind. Dazu übrigends noch: je höher das Amt einer unserer Mitarbeiter ist, desto mehr Doppelnamen hat er. Zum beispiel hab ich, als einfacher Soldat nur den Einzelnamen Kinz. Hinzkunz hat als einfacher Truppenführer immerhin schon einen Doppelnamen. Unser Anführer, der unser höchstes Amt bekleidet heißt übrigends HinzKinzKunzHunz. Was in dem Päckchen ist...Nun ja, wie soll ich das erklären? Unser Wort dafür ist ein Meo." Auf Hinz ratlose Miene fuhr er fort: "Dieses Meo ist recht unbeschreiblich. Manche sagen es ist klein und fett, andere wiederum sind der Meinung es sei klein, fett und hässlich. Ich persönlich bevorzuge die letztere Variante." "Aber wozu ist dieses Meo gut?" Hinz verstand kein Wort von Kinz Erklärungsversuchen. "Das ist ein bisschen einfacher. Die Vogelmenschen wollen Meo töten und aus ihm eine neue Fleischsorte für die Burger von McDonalds gewinnen. Diese Fleischsorte würde alle Menschen, die sie zu sich nehmen, zu Meos werden lassen und glaub mir, das wäre nicht gut. Über Meos zu herrschen wird ein Leichtes für die Vogelmenschen sein., deshalb müssen wir sie aufhalten. Niemand würde uns glauben, wenn wir mit dieser Story an die Öffentlichkeit gingen." "Da hast du Recht. Und was wollt ihr jetzt mit diesem Meo machen?" Allmählich begannn sich die ganze Sache aufzuklären. "Wir töten es natürlich! Wenn die Vogelmenschen nicht in den Besitz des Fleisches kommen, können wir sie aufhalten, ansonsten seh ich schwarz für die Zukunft der Menschheit." Der Soldat machte eine Pause, damit seine Worte wirken konnten, doch Hinz war immer noch skeptisch. "Hast du jemals ein Meo gesehen? Kann ich es mal sehen?" "Auf keinen Fall!" kam die heftige Antwort. "Ich selbst habe es nur auf Bildern gesehen! Es gibt übrigends nicht die Meos, nur den Meo. Er muss vernichtet werden. Wir hatten mehrere Agenten damit beauftragt Meo ausfindig zu machen und ihn zu töten. Einer scheint Erfolg gehabt zu haben, allerdings ist es ihm offensichtlich nicht gelungen Meo zu vernichten, daher hat er wohl euch als Boten ausgewählt, um das Päckchen in unsere Labors zu bringen." Bei diesen Worten regte sich etwas in Hinz Erinnerungen an die letzte Nacht, doch er konnte es nicht greifen. "Wir erhielten einen Funkspruch, dass 2 junge Männer uns Meo in der Haupthalle übergeben sollten, doch wir kamen zu spät. Die Vogelwesen waren schon vor uns da. Weiß Gott, woher sie das wussten! Ich denke nun wären alle Klarheiten beseitigt?", schloss Kinz endlich seinen Erklärungsschwall. "Ja,...ich denke schon. Danke. Was sollen wir jetzt unternhemen? Ich will zurück nach oben!" "Das will ich auch Hinz, aber ohne Verstärkung sitzen wir hier fest. uns bleibt nichts übrig als zu warten." "Na toll!", sagte der Student und ließ sich gegen die Wand zurück sinken. Es würde eine ungemütliche Wartezeit werden. Shizzn! Jetzt hat sich das ganze doch zu so nem Kapitelzeugs entwickelt. Mittlerweile is es fast schwieriger, was für zwischendrin zu finden. Ach ja, sorry Meo, das mit dem Ding in dem Karton war (k)eine Anspielung auf dich (alle außer Meo ignorieren bitte das eingeklammerte k). "Hoch mit dir! Schnell! Sie kommen!" Ein Schmerz durchfuhr Hinz schulter. Wo war er? Ach ja, diese verdammten Tunnel. er musst eingeschlafen sein. "Beeil dich, wir müssen hier weg. Vogelmenschen kommen den Gang runter1" Kinz beugte sich über den benommenen Hinz und half ihm auf die Beine. Das Stichwort Vogelmenschen genügte, um ihn alle Schlaftrunkenheit vergessen zu machen. Mit einem flauen Gefühl im Magen tastete er nach der Waffe in seiner Hose und drückte sich gegen die Wand. Kinz räumte hastig ihre Abfälle zusammen und schulterte seinen Rucksack, als sich plötzlich ein Schatten im Tunnel vor ihenen erhob. Zitternd richtete er den Revolver auf die Gestalt, als eine raue Stimme durch die Stille drang: "Halt, Hinz. Ich bin's Hinzkunz. Steck die Waffe weg. Los, wir müssen weg. Kinz du gehst an den Schluss, Hinz du in die Mitte. Abmarsch!" Hinzkunz warf dem verdutzten Studenten ein Bündel zu und rannte den Gang hinab. Angestrengt versuchte Hinz ihm zu folgen, während Kinz sich mit gezogener Pistole immer wieder umdrehte und ihn vorwärts schob. Sie kamen keine hundert Meter weit, bevor hinter ihnen die ersten klickernden Geräusche ertönten. Hinz jagte noch mit brennenden Lungen um 2 weitere Ecken, als Kinz hinter ihm den ersten Schuss abgab und ein Aufschrei gefolgt von wütendem Gezeter bedrohlich nah hinter ihnen ertönte - oder war es vor ihnen? Plötzlich stolperten sie in einen breiten von Fackeln erleuchteten Gang. Auf der gegenüberliegenden Seite zweigte ein weiterer schmaler Durchgang, der dem, aus dem sie gekommen war, nahezu vollständig glich, ab. Doch eine Horde von Vogelkreaturen verstellten den gejagten den Weg. Eine ganze Kolonne, der Wesen zog mit Karren oder Körben den Tunnel hinauf und hinab. "Scheiße!", konnte Hinzkunz grade noch rufen, bevor er in die erste Gruppe Vogelmenschen vor ihnen stolperte. Kreischend wichen sie vor dem unbekannten Feind zurück, doch es dauerte nur Sekundenbruchteile, bis sie sich gefangen und ihren Gegner identifiziert hatten. Diese Kreaturen trugen nicht die schwarzen Umhänge, wie die Soldaten, oder die Wesen, die Kunz getötet hatten. Auch besass scheinbar keiner von ihnen eine Waffe, doch nichts desto trotz waren ihre scharfen Schnäbel und Krallen mehr, als eine tödliche Gefahr. Kinz stieß Hinz nach vorne und stellte sich mit dem Rückenm zu Hinzkunz, die Waffe auf die vordeste reihe der Feinde gerichtet. Zu allem Überfluss kamen jetzt auch noch ihre Verfolger aus dem Tunnel hinter ihnen und versperrten ihnen so den letzten Fluchtweg. Mißtrauisch beäugten die Kreaturen die Waffen der 3 Männer, doch es war nur eine Frage der Zeit, bis einer von ihnen den ersten Schritt tat und sie alle über ihre chancenlosen Opfer herfallen würden. "Irgendwelche Anweisungen oder letzte Worte, Hinzkunz?", zischte Kinz über seine Schulter. "Auf mein Zeichen, schiesst ihr alle auf die Vogelmenschen, die uns den gegenüberliegenden Eingang versperren und versucht durchzubrechen. Bringt unter jeden Umständen das paket in Sicherheit!", antwortete Hinzkunz mit tonloser Stimme. Selbst Hinz erkannte, dass dies ein erbärmlicher Plan war. Mindestens 7 Wesen versperrten dir Tunnelöffnung, aber was für einen Plan gab es schon, wenn man von über hundert Kreaturen umzingelt war, die mit einem mit einem Schlag die Kehle aufschlitzen konnten? Als Hinz grade dachte, es könnte nicht mehr schlimmer kommen zogen, die Gruppe Vogelmenschen hinter ihnen auch noch Schwetrer und Streitäxte unter ihren Gewändern hervor. Ein besonders großes Exemplar, der das Betrachten seiner Beute offensichtlich Leid war, sprang mit erhobener Axt und blutdurstigem Blick vor.

Eigentlich zu kurz für nen Einschnitt, aber es passt grad so gut. Haha, hätt ich de Hass, wenn ich nit wüsst, wie´s weiter geht...Moment mal, ich weiß es wirklich noch nit!? AHHHHHHHHHHH!!!!!!

Allmählich wurde der Soldat müde. Seit über 4 Stunden wartete er nun schon auf Hinzkunz und seine Männer, doch die wollten sich ja einfach nicht aus ihren vermaledeiten Tunneln zurück melden. Wahrscheinlich waren sie eh schon alle tot. Und sein Kamerad ließ sich mit der Verstärkung natürlich mehr als viel Zeit. Aber die Befehlshaber von Galileo Mystery waren halt alle larmarschige Bürokraten. Bis die mal einen Sturmtrupp zusammengestellt hatten, der in der Lage wäre dieses Gangsystem von Vogelmenschen zu reinigen konnten Tage vergehen und er saß sich hier in der Zeit den Hintern ab. Sie bräuchten mehr Männer, wie Hinzkunz, die nicht lange fragten, sondern einfach handelten. Gelangweilt warf er einige Steine in die Schlucht und spähte hoffnungsvoll ins halbdunkel zu der Türöffnung auf der anderen Seite, doch die blieb verschlossen. Ein plötzliches Knirschen ließ ihn zusammenfahren. Der Mann rappelte sich auf und suchte nach dem Ursprung des Geräusches. Das Tor, durch das seine Gefährten verschwunden waren, öffnete sich! Na endlich kamen sie zurück, mit Päckchen hoffentlich. Erleichtert endlich von seiner langweiligen Arbeit befreit zu werden und seine Kameraden lebend zu wissen richtete er den Strahl seiner Lampe auf die Tunnelöffnung. Unzählige Augenpaare über schwarz schimmernden Schnäbeln fixierten ihn. Die Kolonne der Vogelmenschen setzte sich in Bewegung. Geschockt torkelte der Soldat rückwärts und griff nach seinem Revolver. Bevor er ihn auch nur gezogen hatte schwirten ihm ein dutzend Pfeile entgegen. Schreined hob er seine Arme vors Gesicht, doch er hätte den Tod genau so gut mit offenen Armen willkommen heißen können. Die vordersten Kreaturen fielen gierig über den blutenden Leichnam her, während sich das Herr mit einem melodischen klickernden Singsang über die Brücke in Richtung der Laboratorien von Galileo Mystery schob. Muhaha!!! Die Vogelmenschen töten alles!!!Muhaha!!! Ohne Vorwarnung fielen 2 Steinmauern von der Decke. Mit einem dumpfen Aufschlag wurden der Vogelmensch im Sprung von der Mauer erfastt, zu Boden gedrückt und zerquetscht. Mlut und Innerreine spritzten über den Boden. Plötzlich waren die Gefährten von den Kreaturen im Haupttunnel abgeschnitten, doch noch immer bedrängten sie ein dutzend Gener aus den beiden Seitentunneln. "Schießt!", schrie Hinzkunz und streckte schon das erste Geschöpf nieder.Die folgenden Sekunden waren für Hinz nur noch ein verschwommenes Bild von Schüssen, Schreien und Blut, so viel Blut... . Er brauchte 4 Schüsse für den ertsen Feind, der ihnen geschickt auswich und ihn fast erreichte, der zweite sprang auf ihn und Hinz wurde zu Boden gerissen, doch es gelang ihm im Fallen den Vogelmenschen noch tödlich zu verwunden. Dann waren sie über ihm und plötzlich war da auch Kunz. Nein das konnte nicht sein. Er war sicher tot und bei seinem Freund. Ein HIeb traf ihn in die linke Schulter und verschwommen sah er noch, wie Hinzkunz alle Kreaturen vor ihm erledigte, Kinz von 2 angesprungen schreiend zu Boden ging und Kunz einen Gegner von hinten mit einem Langschwert enthauptete, dann war es vorbei. Kunz eilte zu ihm und half ihm auf. Ein pochender Schmerz machte sich in seiner Schulter breit und er schmeckte Blut. Überall sah er Leichen. Hinzkunz wälzte grade einen toten Vogelmenschen von Kinz, der stöhnend und mit bebendem Brustkorb am Boden lag. Wieder einmal schaltete Hinzkunz blitzschnell: "Weg hier! Es wird nicht lang dauern, bis sie von dem Haupttunnel durch außen in diesen Nebengang gelangen werden. Wenn wir dann noch hier sind war's das!" "Ich kenn den Weg! Folgt mir! Warte Hinz, ich helf dir.", sagte Kunz mit belegter Stimme. Mit der Hilfe seines Freundes kam Hinz schwankend zum stehen. "Danke, ich kann alleine laufen.", antwortete er. "Anders würde es auch nicht gehen. Kinz wird sobald nämlich nicht mehr laufen. Ich nehme an du bist Kunz?". Kunz nickte. "Gut, dann helf mir ihn hier wegzutragen." Schweigend hob Kunz sein Schwert und Kinz Waffe auf und packte die Beine des Verwundeten. Mit vereinten Kräften schleppten sie ihn in den Gang, aus dem Kunz gekommen war. Hinz folgte ihnen torkelnd, eine Hand gegen seine Schulter gepresst. Nachdem sie sich eine weitere Viertelstunde vorangearbeitet hatte, brach Hinz schließlich zusammen. Wieder half Kunz ihm auf. "Komm schon, Hinz. Es ist nur noch ein kleines Stück, dann haben wir einen Stelle erreicht, wo wir sicher lagern können. Nur noch 5 Minuten. Komm hoch. Dort sind wir sicher." Kunz sprach ihm weiter Zuversicht zu und stützte ihn beim weitergehen. Nach mindestens 1 Stunde und nicht nach 5 Minuten, so kam es Hinz zumindest vor, erreichten sie eine Stelle im Tunnel, an der überall kleine Steinchen und Schleifspuren auf dem Boden zu sehen waren. "Moment.", sagte Kunz und tastete an der Wand entlang, bis er eine ähnliche Vertiefung, wie die beim Eingang in der Haupthalle fand, jedoch ohne die Einstichlöcher für Vogelkrallen. Kunz betätigte den Mechanismus und ein Teil der Wand schwang einer Tür gleich auf. Zu entkräftet um staunen zu können, ließ Hinz sich in einen kleinen Raum und auf eine hölzerne, mit altem Stroh bedeckte Pritsche helfen. Stöhnend ließ er sich auf das Lager sinken und seinen Blick durch den Raum schweifen. Ein weiterer Mann lag schlafend? ohnmächtig? tot? auf einem anderen Bett liegen. Hinz erkannte den unglücklichen Soldaten, der beim Eingang zu den Tunneln in das Loch gefallen war, dass sich unter ihm geöffnet hatte. "Kunz", sagte er matt aber mit einem Lächeln. "Sein Freund ließ sich neben seinem Bett nieder, währen Hinzkunz begann, Kinz, seine eigene und Hinz Wunden zu verbinden. "Kunz, du lebst! Aber wie...? Ich dachte ich hätte dich für immer verloren." Tränen traten ihm in die Augen. Auch Kunz schien überglücklich. "Warte. Ich erzähl dir meine und du mir deine Geschichte. Ok?" Hinz nickte. "Gut", fuhr ihr Retter fort. "Nun, wie ich überlebt habe... . Du kennst ja den 3. Teil vom Herrn der Ringe. Da schmeißt Frodo Gollum auch in einen bodenlosen Abgrund und alle denken er wär tot, aber er taucht trotzdem später gesund und munter noch mal auf. Wenn Gollum überlebt, warum sollte ich dann nicht überleben? Das wäre ziemlich unfair. Also hab ich überlebt. Nach dem Sturz machte ich mich dann auf die Suche nach einem Ausgang und fand nach wenigen Minuten einen See, an dessen Ufer dieser Mann angespült worden war. In der Mitte des Sees sah ich gerade noch eine Flammenkugel, ähnlich eines Balrogs davonfliegen." Er deutete auf den bewusstlosen Soldaten. "Ich zog den Mann ins Trockene, beschloss ihn mitzunehmen und schleppte ihn durch mehrere Tunnel immer aufwärts. Es ging ziemlich langsam voran, da seine Ausrüstung ziemlich schwer war und es fast unmöglich ist sich diese Flutlichtlampen umzuängen. Schließlich kamen wir zu der Stelle im Tunnel, wo die ganzen losen Steinchen liegen und der Boden verkratzt ist. Das kam mir merkwürdig vor und ich untersuchte die Wand des Ganges näher, fand den Mechanismus und beschloss, da ich von der anstrengenden Schlepperrei ziemlich erschöpft hier zu rasten und zu schauen, wie ich dem Mann dort helfen könnte. Ich untersuchte ihn, fand keine äußeren Verletzungen, aber dafür Essen in seinem Rucksack und legte mich schlafen. Nachdem ich mich ausgeruht hatte, beschloss ich das Tunnelsystem weiter zu untersuchten und nahm die brauchbarste Waffe, die ich hier finden konnte." Erst jetzt bemerkte Hinz ein Regal, voll mit diesen seltsamen mittelaterlichen Waffen der Vogelmenschen. Allerdings sahen diese Mordinstrumente aus, als wären sie schon seit Jahrzenten nicht mehr benutzt worden. "Nach kaum 10 Minuten hörte ich Schreie und stieß schließlich auf den großen Haupttunnel, wo ich euch von Vogelmenschen eingekraist sah. Ein halbes dutzend von den Viechern versperrte mir den Weg zu euch, zum Glück mit mir zu gewandten Rücken, aber ich hätte euch sowieso kaum helfen können. Es waren zu viele Gegner. Panisch tastete ich hielt ich mich an der Wand fest und fand einen Hebel. Ich dachte mir, was immer auch passiert, es kann unsere Situation nicht verschlechtern und betätigte den Mechanismus, woraufhin die 2 Wände herabfielen und uns tatsächlich retteten. Glück muss der Mensch haben.", erzählte er freudig. "Wozu glaubst du waren die gut?", fragte Hinz. "Die Wände? Keine Ahnung. Ich nehme an sie sollten den Tunnel versperren und Wasser aufhalten, falls er einmal überflutet wird. So, das dürfte meine Geschichte gewesen sein. Also, was ist dir zugestossen?" Hinz erzählte Kunz die Geschehnisse der letzten Stunden, die ihm selbst immer unglaubwürdiger vorkamen. Mit tonloser Stimme berichtete er von all den Toten und den Plänen von Galileo Mystery, während Hinzlunz seine Wunde verband und gelegentlich ergänzende Kommentare abgab. Schließlich waren Kinz und der bewusstlose Soldat versorgt und Hinzkunz, Hinz und Kunz nahmen eine weiter karge Energy-Riegel-Mahlzeit ein. Der Soldat erklärte ihnen seine Pläne, um sie aus dem Tunnellabyrinth wieder rauszubringen:

Dadadada!!! Hier noch eine kleine persönliche Anmerkung: Ich mag Pudding (siehe Bilderalbum). Dadadada!!! Ps: Paul + viel zeit + wenig zu tun = kranke, hirnverbrannte Idee von Schinken und Wildschweinen

"Als erstes müssen wir ein paar Streifen Schinken in dem Gang auslegen, damit die Vogelmenschen denken er wäre von Wildschweinen bevölkert und sich nicht hinein trauen. Schaut mich nicht so an, als ob ich mein Gehirn durch eine zermatschte Banane ersetzt hätte, die fallen auf diesen Trick wirklich rein! Als nächstes müssen wir auf jeden Fall mindestens so lange hier bleiben, bis Kinz und...und, ach verdammt, ich hab seinen Namen vergessen, egal, bis die zwei wieder fit genug sind, um selbst zu laufen und um ehrlich zu sein könnt ich selbst ein bisschen Ruhe vertragen." "Mir geht´s genau so!", sagte Hinz erleichtert. "Meine Schulter ist gelinde gesagt im Arsch!" "Ich denke wir sollten uns alle ein wenig regenerieren", fuhr Hinzkunz in einem sachlichen Tonfall fort. "Wie lange bist du ungefähr gefallen Kunz?" "Von der großen Halle hier runter? Keine Ahnung. Wie gesagt, ich weiß selbst nicht genau, wie ich überlebt hab. Es ist halt einfach passiert. Aber 2, 3 Minuten waren das mindestens." "150 mal 9,81...ähm..das macht...fast 1500 Meter! Ich glaube ein Entkommen durch diese Seite können wir streichen. Verletzt 1,5 Kilometer steile Felswand emporkraxeln, wobei nur 2 von uns eine Kletterausrüstung haben, nein, völlig unmöglich. Tja, bleibt uns nur noch der Ausweg zurück durch die Gänge, aber das scheint mir definitiv zu gefährlich zu sein. Diese Viecher wissen jetzt, dass wir hier sind und sie sind nicht gerade die Dümmsten. Die werden uns töten, bevor wir am Haupttunnel vorbei sind. Wir könnten warten bis Hilfe kommt, aber ich nehme an sie werden uns für tot erklären und selbst wenn sie Suchtrupps schicken, glaube ich kaum, dass die sich rechtzeitig zu uns durchschlagen werden. Man bräuchte eine Armee, um uns einen sicheren Rückweg zu bereiten. Bleibt nur noch die Flucht nach vorne: Ich schätze wir werden tiefer in din Erde hinein gehen müssen und hoffen, dass es irgendwann wieder nach oben geht. Ich weiß, unsere Überlebenschancen sind miserabel, aber wenn wir hier sitzen bleiben, wird uns irgendwann das Essen ausgehen." "Na toll! Wir haben also die Wahl zu verhungern und zu verdursten oder von Horden wilder Bestien zerfleischt zu werden. Danke, aber da verhunger ich lieber!", anwortete Hinz. Hinzkunz starrte ihn wütend an, während sich der verband, um seinen Arm schon wiede rot färbte. "Du tätest besser daran unseren Munitionsvorrat zu zählen. Ich gedenke nämlich nicht hier unten zu vermodern. Lieber sterbe ich einen schnellen Tod im Kampf, als hier jämmerlich zu Grunde zu gehen. Also los worauf wartest du noch, zähl die Munition!", befahl der Soldat gereizt. "Und du hilfst mir draußen den Schinken auszulegen.", sagte er mit einem Kopfnicken in Kunz Richtung. "Oh Gott, warum nur?!", stöhnte Hinz und vergrub das Gesicht in seinem Strohlager. Aber schließlich fügte er sich doch (mit dem Mund voller Stroh) und sammelte ihre Magazine zu einem Haufen, während er durch die Steintür den beiden Männern dabei zusah, wie sie ein knappes dutzend Streifen Schinken im Gang verteilten. "212 Kugeln!", lautete das deprimierende Ergebnis seiner Zählung. Nicht einmal 50 Schuss für jeden. Wenn man einrechnete, wie schlecht er und Kunz schossen und dazu einkalkulierte, dass selbst die Soldaten für jeden Gegner 2-3 Schuss brauchten, würde die Munition nicht mal für 60 Kreaturen reichen. Allein die, die sie im Haupttunnel gesehen hatten, mussten an die 200 gewesen sein. "Kein Grund zur Sorge", murmelte der Soldat "wir haben ja noch diese verrosteten ziemlich schlechten und purösen Schwerter und Äxte hier.", doch jeder konnte die Angst und Sorge in seiner Stimme hören. Die Männer hielten abwechselnd Wache, doch Hinz fand keinen Schlaf. Er drehte sich mit dem Gesicht zur Wand und versuchte das Stöhnen von Kinz aus seinem Kopf zu verbannen, doch die Alternative dazu lautete Bilder von sterbenden und zerhackten Menschen vor seinem inneren Auge zu sehen. Als er schließlich in einen unruhigen Schlummer fiel, wurde er Minuten später von Kunz zur Wachablösung geweckt. Am nächsten Morgen - oder Abend, das vermochte keiner von ihnen genau zu sagen - hatte Kinz sich wieder erholt und sie hielten erneut Kriegsrat mit dem Ergebnis noch einen Tag in der Grotte auszuharren und sich dann auf den Weg in das Tunnelgewölbe zu machen. Falls der bewusstlose Soldat bis dahin nicht erwacht war, würde der onehin schon angeschlagene Kinz mit zwei vollen Magazinen und dem Großteil der Verpflegung bei ihm bleiben und hoffen, das es die anderen zur Oberfläche schafften und Hilfe holen würden.

Abschnitt.......sweise definierte Funktion!

Keine 10 Stunden später öffnete Hinzkunz die Tür und trat in den Gang hinaus, wo der Schinken vor sich hin zu rotten begann. Mit einem deutlich leichterem Rucksack, 2 Pistolen und je einem rostigem,purösen und zugegebenermaßen ziemlich schlechten Schwert beladen, folgten ihm Hinz und Kunz. Schweigend folgten die drei Gefährten dem Tunnel weiter in die Tiefe. Nach einer halben Stunde hatten alle ihre Pullover ausgezogen, so heiß war es geworden. Schweiß stand ihnen auf der Stirn. Nach einer Weile wurde der Gang fast unmerklich gerade und stieg zeitweise sogar an. Endlich auf dem richtigen Weg, dachte Hinz erleichtert und stolperte in Kunz hinein, der aprubt vor ihm stehen gebleiben war und mit Hinzkunz um die Kurve vor ihm spähte. "Was seht ihr?", flüsterte er. Die Männer vor ihm entspannten sich wieder. "Nur eine Tür, aber gebt Acht, wer weiß was dahinter lauert!", antwortete ihr Hinzkunz. Mit entsicherten Waffen näherten sie sich der Tür, die sich in erstaunlich gutem Zustand befand, verglichen mit den anderen Dingen, die sie bis jetzt von den Vogelmenschen gefunden hatten. "Öffne die Tür!", befahl der Soldat Hinz. Dieser stellte sich an die Tür bereit sie aufzustossen, während die anderen beiden in angespannter Haltung ihre Pistolen darauf richteten. Auf ein Zunicken von Hinzkunz warf er seine Schulter gegen die Bretterwand, die zunächst ohne ein Geräusch aufflog und dann mit einem lauten Knall gegen die Tunnelwand auf der anderen Seite schlug. Darüberhinaus stolperte Hinz über ein Stück Schinken auf der Türschwelle und schlug der länge nach hin. Dabei machte er "OHAAAAAAA hmfffffffffff - und das war nicht gut! 2 Metter führte der Tunnel noch weiter, dann öffnete er sich in einen großen Raum mit vergleichsweise niedriger Decke, der von einem knappen dutzend geziegelter Säulen mit ungewöhnlich breitem Sockel gestützt wurden. Ein Schwall heißer Luft schlug den 3 Männern entgegen und ließ ihnen kurzzeitig den Atem stocken. Was ihnen langzeitig den Atem stocken ließ, waren die 20 Vogelwesen die zwischen den Säulen umherstreiften, allesamt breitschultrig, nackt und mit nassem Gefieder. Ja, auch der Rest der Kreaturen war ein Abbild von Krähen. 5 von ihnen drehten sich durch den Lärm der Tür alarmiert zu ihnen um, die anderen waren zu weit entfernt, als dass sie den Aufschlag von dem metallischem Getöse, das die ganze Höhle erfüllte, hätten unterscheiden können. Ein wütendes Klickern erhob sich, als die Kreaturen angriffen. Die Männer schossen 2 Angreifer nieder, der Rest floh gewarnt hinter die Säulen. Mittlerweile hatte auch der letzte Vogelmensch im Raum die Eindringlinge bemerkt. Hinz versuchte hastig wieder aufzustehen und grabschte babei nach seiner fallengelassenen Waffe zuchen auf dem Boden rum - fand aber nur ein Stück modrigen Schinken. Dabei sah er hinten im dämmrigen Licht etwas ungeheuher riesiges aufragen, noch schlimmer: es war auch noch ungeheuer fett und noch schlimmer: es war auch fürchterlich hässlich und noch schlimmer: es hatte einen so saublöden Gesichtsausdruck als hätte es vor lauter Hunger sein gehirn aufgefressen. Hinz wusste sofort: Es war ein Meo! Nein! Es war die riesige Statue eines Meo. Diese geistreiche Erkenntis traf ihn wie der Schlag und er viel Kopfüber in die Scheibe modrigen Schinken während sein gehirn verzweifelt versuchte diese Informationen zu verarbeiten. Dies war Hinzkunz natührlich nicht verborgen geblieben und als er Hinz dort brabbeln und sabbernd mit einer Scheibe schimmligen Schinken im Mund auf dem boden liegen sah zuckte eine Erinnerung an seine 3 Tage dauernde Ausbildung durch seinen Kopf und er erkannte die Symptome sofort. Dieser Mann hatte den Bauch eines Meos oder möglicherweise noch mehr gesehen. Jetzt ging es um leben und Tod! Blitzschnell zog er den wichtigsten Teil seiner Ausrüstung aus seiner Socke, die ihm der Chef zu seinem Abschluss feierlich überreicht hatte, aus seiner Socke. Eine nagelneue Packung Uhu- Pattafix! Er riss sie auf löste einen Streifen von der Pappe, hüpfte dabei immerzu im Kreis herum und sang dabei die Nationalhymne von Bekini Bottom. Die Vogelwesen hielten verdutzt inne und glozten diesen verrückt gewordenen Irren an der sich im Kreis drehte. Daruf hatte er aber nur gewartet mit einem Satz war er bei dem verdutzten Kunz un klebte ihm einen Streifen Pattafix über die Augen. Der arme student wusste daraufhin überhaupt nicht mehr was er tun sollte und beschloss daher spontan Buddhist zu werden und begann laut zu für Frieden und niedrigere Wasserfarbenpreise zu beten.
Währendessen hatte der Hauptmann auch Hinz am Kragen gepackt und ihm auch blitzschnell Pattafix verabreicht. Den Blick diskret zur Tür gerichtet zog er den letzten Streifen ab ( es war eine Probier-packung) und schlug ihn sich vor die Augen. Mit allerletzter Kraft schleppte er sich und Hinz ( immer noch sabbernd allerdings ohne Schinken) zu Kunz der leise vor sich hin betete und sank erschöpft neben ihm zusammen. Wenn sie schon sterben mustten dann durch körperliche Gewalt und nicht durch psyschiche Zerstückelung. Ergeben warteten die drei auf ihr Ende.



Fortsetzung folgt mööglicherweisee...eine Geschichte von Jan und mir weil Jan mal 10 minuten nix zu tun hatte und auf die bescheuerte idee kam eine unnötige und diskriminierende(Meo) Geschichte zu schreiben die nebenbei eigtl überhaupt keinen Sinn hat genau wie der Satz hier und egal
Kommentare
  • am 09.08.2009 um 19:34 Uhr 

    blbla

  • ehemaliger User

    am 15.09.2009 um 21:45 Uhr 

    paul, du bist ein freak^^
    wenn ich morgen krank sein sollte, dann weißt du ja, was tue^^

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