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30.04.18 00:00 Uhr Entertainment - DigitalLife

Die besten Gaming CPUs 2018

Quelle: CC0 Creative Commons Pixabay
Computerspiele werden immer aufwändiger. Sie verlangen immer mehr Leistung vom PC für den perfekten Spielspaß. Daher, und weil es inzwischen sehr einfach möglich ist, rüsten die meisten Gamer ihre Systeme regelmäßig auf. Dabei spielt die CPU, gleichsam das „Herz“ des PCs, eine sehr wichtige Rolle. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit und damit auch auf die Reaktionszeit gerade beim online Spielen. Doch ist die CPU wirklich der Weisheit letzter Schluss? Die Antw...

Die besten Gaming CPUs 2018

Computerspiele werden immer aufwändiger.

Sie verlangen immer mehr Leistung vom PC für den perfekten Spielspaß. Daher, und weil es inzwischen sehr einfach möglich ist, rüsten die meisten Gamer ihre Systeme regelmäßig auf. Dabei spielt die CPU, gleichsam das „Herz“ des PCs, eine sehr wichtige Rolle. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit und damit auch auf die Reaktionszeit gerade beim online Spielen. Doch ist die CPU wirklich der Weisheit letzter Schluss? Die Antwort lautet: Jein.

Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die verbauten Komponenten gut zusammen passen. Damit ist nicht die Passform des Bauteils auf dem Sockel gemeint, sondern ob die Komponenten sich beim Spielen gegenseitig unterstützen. Ist dies nicht der Fall, wird das System nach der Aufrüstung unter Umständen sogar noch langsamer. Man könnte also mit verschiedenen Optimierungen und Anwendertricks die Leistung des bestehenden Systems etwas verbessern. Jeder Gamer kennt sicherlich Tastenkombinationen oder andere Tricks, um die eigene Spielfigur und damit den eigenen Erfolg etwas zu unterstützen. Diese Tricks gibt es übrigens auch für online Spielautomaten, die von Gamern als Zeitvertreib zwischendurch gern angenommen werden.

Optimal für das System

Auf dem Markt für CPUs gibt es zwei große Namen: Intel und AMD. Auf den ersten Blick bauen beide Anbieter ähnlich leistungsstarke Chips und Riegel. Jedoch unterscheiden sich beide in der Taktung und der Arbeitsweise. So gilt es zunächst einmal zu überlegen, wofür genau der CPU genutzt werden soll. Grundlegend für die Auswahl des Chips ist die Frage nach dem Setting des PCs. Genügt die Grafiklösung, die viele CPUs auf dem Mainboard haben oder wird eine eigene Karte betrieben? Wenn ja, müssen beide zusammen passen. Ein Hochleistungschip nützt nicht viel, wenn die Grafikkarte die hohe Taktung nicht umsetzen kann oder gar nicht kompatibel ist. Die besten Gaming CPUs sind also die, die die vorhandene oder auch neu zu erwerbende Grafikkarte optimal unterstützen. Hier kann durchaus bei der Anzahl der Kerne weniger mehr sein.

Viele CPUs haben, wie schon erwähnt, bereits ein Grafikmodul on board. Die Zeiten, bei denen dieses eingebaute Chipset ungeeignet zum Spielen war, sind seit AMD vorbei. Der Hersteller bietet bereits auf vielen Mainboards CPUs und hervorragende Grafiklösungen an. Wer sich hier jedoch für die Hochleistungsgeräte wie Ryzen 3 oder Ryzen Threaddripper interessiert muss wissen, dass diese CPUs keine Grafiklösung an Bord haben. Auch die Intel CPUs ab Core i7 haben keine klassische Grafiklösung mehr dabei. Sie nutzen HD Graphics oder UHD Graphics, was die Darstellung bei vielen Spielen nicht optimal wiedergibt. Hier wird dann zum neuen Hochleistungschip eine zusätzliche Grafik- oder Videokarte fällig. Diese Komponenten können leicht sehr teuer werden, wer also ein begrenztes Budget hat, könnte mit einer bescheideneren CPU besser bedient sein.

Wenn schon, denn schon: die Grafikkarte und Co.

Wer sich entschließt, den eigenen PC aufzurüsten und den neuen Spielen auf dem Markt anzupassen, sollte sich nicht zu sehr an der CPU festhalten. Wenn schon Geld in die Hand genommen werden soll lohnt es sich, lieber mehr in ein neues Mainboard oder eine starke Grafikkarte zu investieren. Dabei müssen die Leistungsparameter des Monitors beachten werden. Es ist wenig sinnvoll, eine Hochleistungsgrafikkarte einzubauen, wenn der Monitor die Signale nicht umsetzen kann. Die Leistung wird in Hertz (Hz) angegeben. Ein Beispiel: Wenn der Monitor mit 240 Hz läuft, kann man bis zu 240 fps (frames per second) sehen. Das Ergebnis: ein sehr flüssiges Bild auch bei sehr hoher Auflösung.

Eine ganz wichtige Größe ist die Auflösung. Hier sollten Monitor, Grafikkarte und CPU unbedingt zusammen passen. Andernfalls ist der Multimediagenuss sehr eingeschränkt. Eine weitere Größe die oft vergessen wird, ist die Kühlung. Eine Grafikkarte sollte genauso wie das Mainboard über einen Lüfter oder ein anderes Kühlungssystem verfügen. Beim Spielen werden die Komponenten enorm beansprucht und es entsteht große Hitze. Wenn dann auch noch der Raum sehr warm ist, können die Komponenten beschädigt werden oder gar durchbrennen. Hier muss der Gamer auch schlicht den Platz bedenken, den das Computergehäuse bietet. Die meisten CPUs werden mit Kühlpaste gekühlt oder haben eine eigene Lüftung auf dem Mainboard. Wird die CPU ausgetauscht, kann es sehr sinnvoll sein, auch über eine leistungsstärkere Lüftung nachzudenken.

Beim tatsächlichen Umbau sollte die Kühlpaste sparsam und sorgfältig aufgetragen werden. Geschicht dies nicht oder kommt gar etwas auf die CPU, ist diese unter Umständen sofort unbrauchbar. Hier braucht man etwas feinmotorisches Geschick. Hat man dies nicht lohnt es sich, den Rechner vom Fachmann umbauen zu lassen.



Redakteur:   Richard Werner
Foto:  CC0 Creative Commons Pixabay
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