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25.02.15 00:00 Uhr Highlights - Promotion

Vier neue Fälle der erfolgreichen italienischen Krimiserie

Commissario Montalbano Vol. 7

Commissario Montalbano entstammt der Feder des sizilianischen Schriftstellers Andrea Camilleri. Die nach dem spanischen Schriftsteller Manuel Vázques Montalbán benannte Figur machte Camilleri international bekannt und erfolgreich.

Kein Autor hat in Italien mehr Bücher verkauft als er und auch in Deutschland gingen seine Krimis millionenfach über den Ladentisch.

Mittlerweile hat Edel:Motion sechs Staffeln von Commissario Montalbano in Deutschland auf DVD veröffentlicht. Am 27. Februar 2015 erscheint die Volume 7 mit vier neuen spannenden Kriminalfällen. In „Angelicas Lächeln“ geht es um eigenartige Einbrüche bei reichen Leuten aus demselben Freundeskreis. Bei der Folge „Im Spiegelkabinett“ bringen zwei Bombenanschläge und die Avancen der schönen Nachbarin Liliana Lombardo Montalbano in Bedrängnis. Im nächsten Fall „Eine Stimme in der Nacht“ dreht sich alles um einen mysteriösen Diebstahl im Supermarkt und den Tod des Geschäftsführers. Und im letzten Fall der siebenten Staffel muss Montalbano gleich zwei Verbrechen lösen, die mit Waffenschmuggel und der Vergewaltigung einer Minderjährigen zusammenhängen.

Im Jahr 1999 begann das italienische Fernsehen RAI mit der Ausstrahlung der auf den Romanen basierenden TV-Serie „Commissario Montalbano“. Bisher wurden 26 Folgen produziert. Die Rolle des Commissario Montalbano wird vom italienischen Schauspieler Luca Zingaretti verkörpert. Die Drehbücher der Filme wurden von Francesco Bruni, Salvatore De Mola und Angelo Pasquini in enger Zusammenarbeit mit Andrea Camilleri verfasst und beschränken sich nicht auf eine genaue Reproduktion der literarischen Originale, sondern entwickeln Charaktere und Schauplätze auf eigenständige Weise weiter.

Über den sizilianischen Commissario spricht Camilleri aktuelle Probleme Italiens an. So ging er in „Das kalte Lächeln des Meeres“ auf das Problem der illegalen Einwanderer und den damit verbundenen Menschenhandel ein. In anderen Fällen ging es um die Veränderungen der Kriminalität mittels Internet („Das Spiel des Patriarchen“) oder Änderungen innerhalb der Mafia („Der Hund aus Terracotta“). Die Romanfigur nahm auch eine ausnehmend kritische Haltung gegenüber dem Handeln Berlusconis ein, ohne dabei dessen Namen zu nennen. Auch bei der siebenten Volume zeigt sich Camilleri im Fall „Düstere Vorahnung“ gesellschaftskritisch.



Redakteur:   Steven Trunzler
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