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13.03.14 00:00 Uhr Highlights - Aufgeklärt

Keine Angst vor Schweiß und unangenehmen Gerüchen auf der Party oder beim Rendezvous

Quelle: Commons.wikimedia.org © Minghong (CC BY-SA 3.0)
Eigentlich ist Schweiß nichts Schlechtes oder Schlimmes, denn immerhin reguliert er die Körpertemperatur und sorgt für Abkühlung. Vor allem an den Fußsohlen, den Handflächen, der Leiste und den Achseln sind die ungeliebten Schweißdrüsen in großer Menge vorhanden und zeigen sich so verantwortlich für den sprichwörtlichen „feuchten Händedruck“ und meist auch ein allgemeines Unwohlsein.

Keine Angst vor Schweiß und unangenehmen Gerüchen auf der Party oder beim Rendezvous

Eigentlich ist Schweiß nichts Schlechtes oder Schlimmes, denn immerhin reguliert er die Körpertemperatur und sorgt für Abkühlung. Vor allem an den Fußsohlen, den Handflächen, der Leiste und den Achseln sind die ungeliebten Schweißdrüsen in großer Menge vorhanden und zeigen sich so verantwortlich für den sprichwörtlichen „feuchten Händedruck“ und meist auch ein allgemeines Unwohlsein. Denn während viele Menschen sich nicht weiter um die etwa 250-500 Milliliter Schweiß pro Tag kümmern, so können andere wiederum ein echtes Problem daraus entwickeln, das im schlimmsten Fall auch die Psyche belastet. Kein Wunder also, dass fast jeder zu dem einen oder anderen Hilfsmittel greift, um den Schweiß und den damit einhergehenden Geruch zu unterbinden.

Deodorant und Antitranspirant

Sie sind die sicherlich bekanntesten Vertreter, wenn es um das schnelle Vorbeugen oder Behandeln der ungeliebten Körperstellen geht. Übrigens werden die beiden Bezeichnungen gern durcheinander geworfen, sodass vielen Menschen der konkrete Unterschied zwischen Deodorant und Antitranspirant gar nicht bewusst ist. Das Deodorant ist der Klassiker, der schon seit vielen Jahren auf dem Markt vertreten ist – es zersetzt die Bakterien und kämpft damit vor allem gegen den Geruch an. Das Antitranspirant hingegen hat eine vorbeugende Wirkung, denn es verschließt die Poren und sorgt so dafür, dass der unerwünschte Schweißaustritt gar nicht erst entsteht oder zumindest reduziert wird. Wer in Drogerien nach den Produkten sucht, wird aber schnell feststellen, dass die beiden Begrifflichkeiten häufig gemeinsam in einen Topf geschmissen werden und demnach keine echte Differenzierung vorhanden ist. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, greift daher lieber zum hochwertigen Produkt aus der Apotheke oder dem Fachhandel. Im Shop von Laxelle oder anderen namhaften Anbietern kommen Kunden beispielsweise mit effektiveren Produkten auf ihre Kosten, die beispielsweise eine schweißreduzierende Wirkung von 48 Stunden versprechen, aber auch der Hautschutz und die -schonung kommen dabei nicht zu kurz. Gerade Personen mit empfindlicher Haut finden hier eine schonende Alternative, die ohne Parfüm, Alkohol oder Farb- und Konservierungsstoffe daherkommt.

Diese handelsüblichen Produkte genügen in der Regel bei einem normalen Schweißhaushalt, um ausreichend Abhilfe zu schaffen und auf der Party, beim Date oder einem anderen Event zu glänzen. Auch unschöne Schweißflecken gehören damit der Vergangenheit an. Zu beachten ist jedoch, dass zwischen den zahlreichen Anbietern teils extreme Unterschiede bestehen, wie auch Stiftung Warentest belegte.

Andere Tipps und Tricks und um das Schwitzen

Schweißblätter – Gerade bei einem wichtigen Vortrag oder einem Rendezvous soll die beste Seite zum Vorschein kommen, Schweißflecke sind daher also alles andere als erwünscht. Wer Sorge hat, dass das Schwitzen währenddessen zu stark wird, kann sich mit Schweißblättern behelfen. Diese gibt es für wenig Geld in der Drogerie. Sie bestehen aus saugstarker Baumwolle und werden mit etwas Klebeband an der Kleidung befestigt – sicherlich keine alltägliche Lösung, für den „Notfall“ jedoch durchaus keine schlechte Idee.

Deos und Antitranspirantien – Beide Produkte sollten in jedem Fall direkt nach dem Waschen aufgetragen werden, denn dann sind die Achseln besonders sauber und Bakterien haben keine Chance.

Fächer – Ein Fächer ist nicht nur eine besonders edle Methode, um sich Abkühlung zu verschaffen, sondern bietet auch den Vorteil, dass er den Kopf und damit auch den Reflex des Schwitzens beeinflusst. Grund dafür ist die Luft, mit der der Fächer den Kopf abkühlt, denn dieser gibt daraufhin ein Signal das Gehirn weiter, das Schwitzen zu drosseln.

Funktionsunterwäsche – Sie transportiert den Schweiß beim Sport oder warmen Temperaturen besser ab, wodurch diese schneller verdunsten kann.

Schwitzverhalten beobachten – Bestimmte Nahrungsmittel sorgen dafür, dass Schweiß schneller austritt. Meist handelt es sich dabei um scharfe Gewürze. Wenn bei Chili und Co. also nichts mehr hilft, so sollte in Zukunft auf schwächere Gewürze ausgewichen werden.

Rasieren – Es mag zwar simpel klingen, doch das Rasieren der Achselhaare ist eine effektive Maßnahme, um dem Schweißgeruch entgegenzuwirken. Das liegt daran, dass sich die Bakterien bevorzugt an den Haaren ablagern, wer diese also entfernt, bietet den Geruch weniger Angriffsfläche.

Sehr starker Schweiß und Methoden zur Regulierung

Schwieriger wird es hingegen, wenn eine Hyperhidrose vorliegt, also das übermäßige Schwitzen. Meist beeinträchtigt es den Alltag, schränkt das Leben drastisch ein und sorgt für ein immenses Unwohlsein in der Öffentlichkeit. Mit handelsüblichen Deos oder Antitranspirantien ist dieser Form des Schwitzens in der Regel nicht mehr beizukommen, Betroffene können sich aber dennoch helfen lassen. Die Therapiemöglichkeiten umfassen beispielsweise die Behandlung mit Botox, bei der in verhältnismäßig kurzer Zeit alle Probleme beseitigt werden. Die Schweißproduktion wird dabei komplett gestoppt. Eine andere Alternative ist das Entfernen und Absaugen der Schweißdrüsen, was auch als Saugkürettage bezeichnet wird. Die Methode verspricht einen langfristigen Erfolg, der im Gegensatz zur Botox-Spritze außerdem dauerhaft ist. Beide Eingriffe sind jedoch durchaus kostspielig, sodass viele Betroffene sich den Gang zum Fachmann zweimal überlegen.

Bildquellen:

Commons.wikimedia.org © Th145 (CC BY-SA 2.0 DE)

Commons.wikimedia.org © Minghong (CC BY-SA 3.0)



Redakteur:   Richard Werner
Foto:  Commons.wikimedia.org © Minghong (CC BY-SA 3.0)
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