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12.03.14 00:00 Uhr Highlights - Aufgeklärt

Finanzen im Griff: Mehr Geld in der Tasche

Quelle: Pixabay.com © jarmoluk (CC0 1.0)
Jeder hat sich wohl schon einmal die Frage gestellt, wie er am besten seine Finanzen aufbessern kann oder in drastischeren Fällen, wie das Geld auch noch am Ende des Monats ausreicht. Umstellungen im Alltag, die keinen großen Zeitaufwand bedeuten und bereits nach kürzester Zeit erste Erfolge zeigen, erläutert der nachfolgende Artikel.

Jeder hat sich wohl schon einmal die Frage gestellt, wie er am besten seine Finanzen aufbessern kann oder in drastischeren Fällen, wie das Geld auch noch am Ende des Monats ausreicht. Umstellungen im Alltag, die keinen großen Zeitaufwand bedeuten und bereits nach kürzester Zeit erste Erfolge zeigen, erläutert der nachfolgende Artikel.

Organisation ist alles

Einsparmöglichkeiten gibt es immer: Drei verschiedene Kreditkarten sind beispielsweise meist nicht nötig. Um einen detaillierten Eindruck über die eigenen Finanzen zu erhalten, ist eine genaue Dokumentation über sämtliche Einnahmen sowie Ausgaben von Nöten. Unter Einnahmen fallen neben dem Gehalt auch Zinsen von Fonds oder anderen Geldeinlagen. Meist aufwendiger ist allerdings die Dokumentation der Ausgaben, die der Übersichtlichkeit halber in bestimmte Themengebiete unterteilt werden sollten. Von der Miete und Versicherung über Telefonrechnungen oder Spritkosten bis hin zu monatlichen Einkäufen sollte alles kleinlich dokumentiert und abgelegt werden. Hierzu kann beispielsweise ein Haushaltsbuch sehr hilfreich sein, dies kann in klassischer Form geführt werden oder in digitaler mithilfe einer Finanzsoftware, wie sie beispielsweiße vom Softwareanbieter Lexware bereitgestellt wird. Finanz-Programme für den PC haben zudem den Vorteil, dass sie eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionen wie Wertpapierverwaltung und Online Banking mitbringen. Es empfiehlt sich, die Dokumentation in den Alltag fest zu integrieren, so ist zum einen die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen geringer und zum anderen muss punktuell nicht viel Zeit aufgewendet werden.

Analyse der Finanzen

Um herauszufinden, ob Einsparungsmöglichkeiten bestehen, müssen die anfallenden Ausgaben mit den Einnahmen gegen gerechnet werden. Wer in diesem Zusammenhang auf ein Haushaltsbuch oder ein elektronisches Programm zurückgreifen kann, ist klar im Vorteil. Auch hier sollte nach bestimmten Themen sortiert und unterteilt werden. Was wird für den Haushalt ausgegeben? Wie viel Geld wird für Klamotten, Versicherungen, Auto, Miete, Strom usw. investiert? Dabei sollte der ein oder andere Einkaufszettel genauer unter die Lupe genommen werden. Werden viele Markenartikel gekauft? Wie viele Lebensmittel werden im Monat weg geschmissen. Wichtig ist dementsprechend, den eigenen Lebensalltag gründlich und ernsthaft zu reflektieren. Je nach Ergebnis können auf Basis der Kostengegenüberstellung schließlich Maßnahmen zur Aufbesserung der Finanzen oder um die eigenen Finanzen besser in den Griff zu bekommen, entwickelt werden.

Tipps für den Alltag und für einen besseren finanziellen Haushalt

1. Rituale einführen

Anhand von Ritualen lassen sich bestimmte Handlungsabläufe stetig in den Alltag integrieren. Ziel ist, dass die Handlungsabläufe irgendwann in Fleisch und Blut übergehen. So sollte die Miete beispielsweise immer am ersten des Monats überwiesen werden. Wem dies dennoch zu unsicher ist, kann auch per automatischem Bankeinzug auf Nummer sicher gehen. Des Weiteren hilft es, so oft wie möglich bar zu bezahlen, dadurch minimiert sich die Gefahr, den Dispo zu überziehen. Ein weiteres Ritual könnte darin liegen, einen bestimmten Einkaufstag in der Woche festzulegen. Dadurch werden unnötige Lebensmitteleinkäufe vermieden.

2. Konten nach Themen eröffnen

Zur Übersichtlichkeit können auch Konten zu verschiedenen Themen eingerichtet werden, wobei dabei keine Rolle spielt, ob es sich um reelle oder imaginäre Konten handelt. Beispielsweise könnte ein Haushalts-, ein Freizeit-, ein Rücklagen- und ein Fixkostenkonto eingerichtet werden. In das Haushaltskonto fließt jenes Budget, was monatlich für Lebensmittel oder Drogerieartikel verwendet werden darf. Im Freizeit-Budget wird ein Budget definiert, welches u.a. für Restaurantbesuche, Urlaub oder Shopping-Trips gedacht ist. In das Rücklagenkonto fließt das Geld, was für bestimmte Aufwendungen wie dem Kauf eines Hauses oder Möbel gespart wird. Schließlich gehen vom Fixkostenkonto alle regelmäßigen Ausgaben wie Miete oder Versicherungen ab.

3. Sparen im Alltag

Möglichkeiten, im Alltag zu sparen, gibt es viele. Angefangen bei den Lebensmitteleinkäufen: Sehr hilfreich sind Einkaufszettel, sie verhindern unnütze Käufe. Zudem sind Discounter günstiger, als Supermärkte oder Feinkostläden. Immer wieder ratsam ist der Blick auf den Stromanbieter. Dank zahlreicher Vergleichsportale im Internet lassen sich meist schnell günstigere Tarife finden. Das gleiche gilt auch für Versicherungen oder den Telefon- und Mobilfunkanbieter. Vergleichen lohnt sich grundsätzlich immer.

4. Zusätzliches Geld erwirtschaften

Insbesondere für Studenten oder Schüler eignen sich Nebenjobs ideal, um nebenbei die Haushaltskasse aufzubessern. Allerdings sollte dabei das Lernen nicht an zweiter Stelle stehen. Für Vollzeit-Beschäftigte ist dies allerdings keine Option, insbesondere wenn Kinder zum Alltag gehören. Für kleine zusätzliche Einnahmen lohnt es sich auch, den Haushalt einmal auszumisten und ausrangierte Möbel, CDs, DVDs oder Bücher im Internet oder auf Flohmärkten zu verkaufen. Hierbei gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auch die einen oder anderen Pfandflaschen von der Straße mitzunehmen verbessert zum einen die Umwelt und bringt zum anderen ein wenig Geld ein, was sich wiederum langfristig sehen lassen kann.

5. Schulden vermeiden

Der wohl wichtigste Aspekt, um die eigenen Finanzen im Blick zu behalten, ist die Vermeidung von Schulden. Dazu gehört, Rechnungen immer gleich zu bezahlen. Hilfreich ist hierbei zwei Ordner anzulegen: einer für noch zu bezahlende Rechnungen und der andere für Rechnungen, die bezahlt wurden und erledigt sind. Wer sich selbst nicht traut, sollte aus diesem Grund selten oder gar nicht über Versandhäuser Artikel bestellen. Je nach Lieferzeit und Rechnungseingang kann sich der Verkaufsabschluss über Wochen ziehen, was insbesondere für kleine Budgets im Monat kritisch werden kann. In diesem Zusammenhang sollte zudem auf Ratenzahlung verzichtet werden. Im Endeffekt wird nicht gespart, sondern eine zusätzliche monatliche Bürde sich selbst auferlegt. Ganz wichtig ist auch der Verzicht auf Kredite, bei unseriösen Geldgebern, die im Internet zahlreich vertreten sind.

Zusammenfassend lassen sich viele Möglichkeiten aufzählen, um die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen. Wichtig ist die nachhaltige Dokumentation aller Ausgaben, um grundsätzlich feststellen zu können wo Einsparungspotenziale zu finden sind. Erst auf Grundlage dieser „Ist-Analyse“ können Überlegungen darüber angestellt werden, wie Schulden verhindert oder Einsparungen bewirkt werden können.



Redakteur:   Richard Werner
Foto:  Pixabay.com © jarmoluk (CC0 1.0)
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